Fahrradstadt Göttingen: Niedersachen liebt Fahrräder und Radler

Göttingen mit dem Rad erkunden

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Mit dem Rad durch Niedersachsen

Im Süden Niedersachsens liegt die Universitätsstadt Göttingen an der Leine. Wie in vielen Studentenstädten ist sind Fahrräder Hauptverkehrsmittel. Doch nicht nur für Menschen, die in Göttingen studieren und leben, sondern auch für Touristen lohnt es sich, per Räder die Region zu erkunden. Landschaftlich lohnt sich dies in jedem Fall, aber auch in kultureller Hinsicht bekommt man in der Fahrradstadt viel geboten. Viele deutsche Städte zeichnen sich nicht gerade dadurch aus, gegenüber Radfahrern freundlich gesonnen zu sein. In Göttingen ist dies anders. Ohne große Unterschiede bei den Höhenmetern können Radtouren innerhalb der Stadt, aber auch im Umland geplant werden. Das Radnetz ist gut ausgebaut und darum lockt die Universitätsstadt in Niedersachsen viele Radfahrer herbei.

Mit dem Fahrrad durch Niedersachsen
Mit dem Fahrrad durch Niedersachsen

Ausgezeichnete Fahrradstadt in Niedersachen

Im Jahr 2006 wurde die Stadt Göttingen bei einem Landeswettbewerb als „Fahrradfreundliche Kommune“ ausgezeichnet und so darf sie sich zu Recht als Fahrradstadt bezeichnen. Damit viele Fahrradfahrer auch von außerhalb kommend in den besonderen Genuss einer fahrradfreundlichen Städtetour kommen, führt auch sogleich der Leine-Heide-Radweg durch sie hindurch. Da insgesamt 27 % aller Göttinger Räder regelmäßig benutzen, hat die Stadtverwaltung eigens einen Fahrradstadtplan herausgeben, der hier zum Download bereitsteht. Wie wichtig es dem Rathaus ist, seiner Auszeichnung zur fahrradfreundlichen Kommune alle Ehre zu machen, zeigt sich besonders auch am Fahrradstadtplan. Er wurde erstmals 2008 herausgeben und in 2013 nochmals aktualisiert. Er enthält viele nützliche Tipps, die eigentlich jede Stadtverwaltung für seine Radfahrer und radelnden Gäste bereit stellen sollte. Einige Beispiele:

  • Ansprechpartner rund ums Radfahren
  • Radstationen wie z. B. das Fahrradparkhaus am Bahnhof
  • Pannendienst für Notfälle
  • Kostenlose Fahrradmitnahme im Bus

Außerdem umfasst die Karte einen Stadtplan, auf dem alle Radwege eingezeichnet sind. Sogar, ob ein Radweg in eine bzw. beide Richtungen oder eine Einbahnstraße auch vom Radfahrer in die andere Richtung befahren werden darf, ist darin notiert. Sehr löblich: Es gibt quasi in jeder Ecke des Stadtkerns Fahrradabstellanlagen, die nicht nur im Plan eingezeichnet sind, sondern die Karte zeigt auch an, wie viele Fahrradabstellmöglichkeiten an den jeweiligen Plätzen zur Verfügung stehen. Das Beispiel der Fahrradstadt Göttingen sollte wirklich Schule machen. Doch generell erscheint das Bundesland Niedersachsen perfekt für Radtouren.

Routen rund um die Fahrradstadt

Auch, wenn die städtischen Gegebenheiten für Radfahrer perfekt sind, heißt das noch lange nicht, dass man die Fahrräder nur für Städtefahrten benutzen sollte. Von Göttingen aus bieten sich viele Radtouren an, bei denen man Niedersachen erkunden kann. Eine schöne Strecke führt nach Kassel. Gute 45 km sind dabei zu fahren und falls man unterwegs eine Panne hat, liegt die Fahrradwerkstatt Schelp bei Göttingen auf dem Weg. Dabei passiert man Hann. Münden, wo am 01.06.2014 beim 20. Sattelfest die Radler aus Hessen begrüßt werden. Eigens dafür werden Strecken für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt und lediglich für die Räder freigegeben. Es zeigt sich also auch in anderen Städten innerhalb von Niedersachsen, dass Fahrräder und Radfahrer herzlich willkommen sind. Wer jedoch für seine Fahrradtouren andere Gegenden bevorzugt, kann beispielsweise auch ausschwärmen nach

  • Duderstadt
  • Witzenhausen
  • Beverungen
  • Einbeck
  • Richtung Westen zum Seeburger See
  • oder in den Göttinger Stadtwald und das Kerstlingröder Feld

So oder so, Fahrräder sind nicht nur in der Fahrradstadt Göttingen gern gesehen, sondern auch die Radwege der Region laden zu so manch toller Radfahrt ein und so bieten sich viele Gelegenheiten für erholsame Radtouren.

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