Soziale Verantwortung als Sportler: Fair auf Radwegen

Soziale Verantwortung als Sportler

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Soziale Verantwortung als Sportler

In der Wirtschaft beschreibt die Bezeichnung Corporate Social Responsibility die soziale Verantwortung von Unternehmen. Worauf sich genau diese Sozialverantwortung bezieht, ist nicht explizit deklariert, jedoch steht fest, dass sie sich auf mehrere Faktoren erstreckt. Mit einbezogen werden darum auch Umweltschutz und Nachhaltigkeit, ebenso wie die Verantwortung für Mitarbeiter und Kunden. Mit ebensolcher Verantwortungsübernahme sollte man sich als Radsportler in der Natur bewegen. Sportler, die mit dem Fahrrad unterwegs sind, leisten ohnehin schon ihren Beitrag für die Umwelt, indem sie auf meist auch oft auf das Fahren mit motorisierten Verkehrsmitteln unterwegs sind. Doch dies als positiven Nebeneffekt kann jeder Radfahrer durch bewusstes Handeln verstärken, indem er zum Beispiel Radwege pfleglich behandelt und auch beim Sport in der Natur mit dieser respektvoll umgeht.

Ein Beispiel - Mülltüte gehört ins Reisegepäck
Ein Beispiel – Mülltüte gehört ins Reisegepäck

Soziale Verantwortung fährt mit

Ob nun auf einer kleinen Tour, beim Training oder bei einer großen Tour können alle Sportler soziale Verantwortung zeigen, indem sie sich an die ausgezeichneten Radwege halten und nicht von der offiziellen Strecke abweichen und einfach querfeldein fahren. Besonders dort, wo seltene Pflanzen den Wegrand säumen und heimische Tiere die Natur besiedeln, braucht die Umwelt verantwortungsbewusste Radfahrer, die nur auf ausgewiesenen Passagen fahren und der Natur ihren Raum unbeschadet überlassen. Ebenso sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, sich im Wald ruhig zu verhalten und brütende Vögel und andere Jungtiere nicht zu stören. Müll gehört nicht in die Natur, auch wenn es für Radsportler oft lästig ist, mit überflüssigem Gepäck in die Pedale zu treten. Der nächste Mülleimer kommt garantiert und so kann es auch einem Radsportler durchaus zumutbar sein, für eine kurze Zeit Getränkeverpackungen oder Brotpapier und Ähnliches mitzubefördern, falls am Rastplatz kein Eimer bereit stehen sollte.

Bleiben Sie sportlich

Im Sport heißt soziale Verantwortung natürlich auch, kollegial und fair miteinander umzugehen. Auch, wenn man es von niemand erwarten kann, jeden Mitsportler gleichermaßen zu mögen, sollte jeder Sportler Sozialkompetenz zeigen. Sozialkompetenz heißt, im Notfall auch mal den sportlichen Ehrgeiz hinten anzustellen und auf die Konfrontation zu verzichten, um etwa einen Unfall zu vermeiden. Dies schützt einerseits die Gesundheit und Unversehrtheit des sportlichen Konkurrenten aber natürlich auch die eigene. Zudem wird das Material des Rades geschont, was wiederum der Umwelt zugute kommt. Denken Sie als aktiver Radsportler immer auch daran, wenn sie außerhalb der ausgewiesenen Radwege auf Gelegenheitsradler treffen, dass diese ihr Zweirad nicht so gut im Griff haben wie Sie und auch nicht mit Ihrem Tempo und mit Ihrem ausgeprägten Reaktionsvermögen mithalten können.

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