Fahrradanhänger: Mieten, kaufen, worauf achten?

Fahrradanhänger kaufen oder mieten?

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Ab wann lohnt sich die Anschaffung eines Anhängers?

Wofür braucht man eigentlich einen Fahrradanhänger? Die Antwort ist ganz einfach. Radfahrer verzichten meist auch in ihrem Urlaub nicht auf das Fahrrad und wenn ein Tagesausflug vielleicht mit einem Picknick geplant ist, eignet sich für den Transport am besten ein solcher Anhänger. Niemand möchte einen unbequemen und schweren Rucksack aufsetzen, der zudem gerade in der Sommerzeit unangenehmes Schwitzen herbeiführt. Und auch im Alltag haben sie überaus praktischen Nutzen. Doch nicht nur die Frage nach dem „Welchen Fahrradanhänger lege ich mir zu?“ ist wichtig zu beantworten, sondern auch die Frage ob man diesen kaufen oder mieten sollte. Die Unterschiede bei den Anhängern für das Fahrrad sind schier unglaublich. Bei der Qualität, wie auch beim Preis. Kinderfahrradanhänger, Lastenanhänger oder auch Hundeanhänger stehen zur Auswahl bereit. Urlaub mit dem Hund ist eine super Idee, doch so mancher Vierbeiner mag einfach nicht den ganzen Tag neben dem Rad herlaufen oder er kann es auch nicht. Dagegen kann auch im Alltag ein Transportanhänger für Hunde nützlich sein, etwa, wenn der Hund schon älter oder akut erkrankt ist.

Lastenanhänger im Alltag sehr nützlich
Lastenanhänger im Alltag sehr nützlich

Worauf sollte man beim Anhänger achten?

Bei der Auswahl für einen Fahrradanhänger sind zudem verschiedene Dinge zu beachten, die bei einer möglichen Anschaffung und auch beim Ausleihen bedacht werden sollten. Wichtig ist der Gebrauchsgrund und dann kommt es auf die Belastbarkeit und natürlich auf die Sicherheit an. Zu vergleichen sind diese und viele andere Kriterien natürlich immer, ob man nun einen Anfänger kaufen oder mieten will. Bereits die optische Unterscheidung zwischen einem Hundeanhänger, einem Lastenanhänger und einem Kinderfahrradanhänger sind gravierend. Das ist jedoch nicht der einzige Entscheidungsgrund für einen Kauf oder eine Anmietung. Die Befestigung ist bei allen drei Anhängertypen fast identisch. Sie erfolgt über die Hinterachse. Hierzu wird eine Art Anhängerkupplung, wie man sie vom Auto kennt montiert. Sollte der Anhänger nicht gebraucht werden, wird er mit einfachen Handgriffen wieder abgenommen. Die Anhängerkupplung bleibt an der Achse, wirkt sich jedoch in keiner Weise störend aus. Darüber hinaus gibt es auch Varianten, bei denen an der Sattelstange eine Kupplung für den Fahrradanhänger montiert wird.

Das ist für die Auswahl wichtig

Entscheidet man sich für einen Fahrradanhänger den man kaufen und nicht mieten möchte, dann ist bei der Wahl darauf zu achten, welches Eigengewicht dieser aufweist und wie viel zugeladen werden kann. Nicht immer ist der leichteste Anhänger der beste und nicht immer ist der schwerste der stabilste. Kinderfahrradanhänger unterscheiden sich nicht wesentlich in diesen Kriterien, jedoch ist hier auch zwingend auf die Bequemlichkeit zu achten. Bei einem Lastenanhänger oder einem Hundeanhänger sieht es da schon ein wenig anders aus. Es gibt sehr leichte Modelle, die leer maximal knapp sieben Kilogramm auf die Waage bringen. Das Gewicht kann jedoch auch bei guten 14 Kilogramm liegen. Zugeladen können in den meisten Fällen zwischen 30 und 45 Kilogramm und auch die Preisspanne ist gravierend. Ab 159 Euro gibt es einen durchaus guten Anhänger, der dem Gelegenheitsgebrauch durchaus gute Dienste erweist. Ein Fahrradanhänger kann aber auch schnell mal 400 Euro oder mehr kosten, die dann aber wirklich auf die Bedürfnisse des Radsportlers ausgelegt sind. Das heißt: gute Windschnittigkeit, leichtläufige Räder, sehr leicht im Gewicht, guter Lauf am Rad. Mit solchen Modellen wie etwa dem Burley Nomad 2011 lassen sich auch mühelos lange sportive Touren fahren. Es lohnt sich Testberichte zu studieren. Hier wird der Anhänger auf Herz und Nieren überprüft und es wird ein Test unter realen Bedingungen durchgeführt. Sehr leichte Anhänger neigen beispielsweise dazu dass sie hüpfen, schwere Anhänger sind entsprechend anstrengender zu ziehen. Die Wahl sollte sich daher auf den Zweck des Nutzens beziehen.

Kaufen oder mieten?

Ob man sich für´s Kaufen oder Mieten entscheidet, hängt natürlich von den individuellen Gegebenheiten ab sowie von der Dauer und Häufigkeit, wie lange man den Fahrradanhänger in Anspruch nehmen möchte. Nicht in jeder Stadt kann man einen Anhänger ausleihen, so dass beim Verwenden am Heimatort meist nur der Anhängerkauf in Frage kommt, wenn nicht gerade ein Nachbar aushelfen kann. An Urlaubsorten, die besonders gut auf Radfahrer vorbereitet sind (z. B. Rügen, Sylt), besteht fast immer die Möglichkeit, einen Kinderfahrradanhänger oder einen Hundeanhänger anmieten zu können. Aber auch Städte wie etwa Dresden mit den KinderKutschen bieten da tolle Optionen an. Die Mietkosten betragen durchaus um die 10 Euro am Tag. Für die gelegentliche Nutzung dürfte also das Ausleihen die günstigere Variante sein. Wird ein Anhänger für Kinder oder Hunde bzw. der Lastenanhänger regelmäßig benutzt, dann lohnt sich natürlich die Anschaffung, bei der die Qualität im Vordergrund stehen sollte.

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