Trial für Kinder: Alles über diesen Radsport für Kinder

Trial – Spannender Sport für Kinder

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Mit Action auf dem Rad unterwegs

Einen passenden und begeisternden Sport für Kinder zu finden ist oft gar nicht so einfach. Herkömmlicher Radsport für Kinder ist zwar interessant aber meist schnell wieder abgelegt, weil das einfache Radfahren auf monotoner Strecke die Kids in der Regel nur kurzfristig begeistern kann und auch das Training oft als langweilig empfunden wird. Trial für Kinder hingegen ist eine begeisternde Möglichkeit, gleich mehrere Körpergefühle zu trainieren und dabei immer wieder neuen Herausforderungen gegenüberzustehen. Beim Trial gibt es weder Hindernisse noch Langeweile!

Stehen mit dem Fahrrad
Stehen mit dem Fahrrad

Einfache Übungen, die Spaß machen

Das Kindertrailing beginnt meist mit sehr leichten Einstiegsübungen, wie das Balancieren auf Holzbrettern, Europaletten und später auf Baumstämmen. Selbst die ersten Fahr- und Sprungtechniken werden den Kindern hier bereits beigebracht, ebenso wie das Stehenbleiben mit dem Trialbike, den tollen Bunny Hop oder das Überspringen eines Baumstammes.

Hinterrad versetzen
Hinterrad versetzen

Eine spannende Herausforderung ist auch das Versetzen des Vorder- oder Hinterrades. Diese Technik schließt an das Stehenbleiben mit dem Rad an und dient den fortgeschrittenen Trialbikern später dazu, vor einem kühnen Sprung das Fahrrad richtig zu positionieren oder komplizierte Passagen ohne abzusteigen zu bewerkstelligen. Mit ein wenig Übung klappt bald dieses:

Das richtige Fahrrad zum Trialen

Spezielle Trial Bikes für Kinder unterstützen die Motivation der Kinder und erleichtern das Erlernen dieser actiongeladenen Sportart. Eigentlich sind die speziellen Bikes ohne Sattel ausstaffiert, jedoch empfiehlt sich gerade bei kleineren Jungen und Mädchen, ein Modell mit Sattel auszuwählen, bzw. ein gutes Mountainbike anzuschaffen. Denn dem Fahrrad wird einiges abverlangt, ebenso den sportlichen Kids. Sie lernen das Gleichgewicht zu halten, die Körperbewegungen besser kontrollieren zu können und stärken gleichzeitig ihr Selbstbewusstsein. Mit dem erlernten Können erreichen die Kids nicht nur einen wesentlich sichereren Umgang mit dem Fahrrad (das gilt auch für die Teilnahme im Straßenverkehr), sondern sie können auch mal unter Freunden mit dem gesamten Können angeben. Es ist einfach eine richtig coole Sportart und begeistert selbstverständlich nicht nur die Jungen. Mädchen finden diesen Form des Radsports ebenso interessant und immer mehr melden sich bei Vereinen entsprechend an.

Erste Übungen für Trial fahren
Erste Übungen für Trial fahren

Trialen baut auf normalem Radfahren auf

Das Trial für Kinder hat sich zu einem echten Kultsport entwickelt, bei dem die ersten Übungen wirklich nur die Basis sind, die später immens ausgebaut werden kann. Kinder zeigen hier ihre Fähigkeiten und die sind besonders im Kindesalter sehr leicht zu erlernen. Ein richtig gutes Einstiegsalter für das Kindertrialing ist etwa ab sechs Jahre. Natürlich ist schon im früheren Alter das Erlernen des herkömmlichen Fahrradfahrens möglich und wer das kann, der kann dann auch das Trialen Step by Step aufbauen. Da es unglaublich viele Tricks und Techniken zu erlernen gibt, wird es garantiert nie langweilig.

Radsport – eine sinnvolle und gesunde Freizeitbeschäftigung

Sport für Kinder ist sehr wichtig. Sie bewegen sich an der frischen Luft, sofern das Wetter es erlaubt und sie haben einen perfekten Ausgleich zur langweiligen Schulzeit und dem vielen Sitzen. Wer denkt schon an Fernsehglotzen, wenn draußen ein toller Parcours auf die kleinen Radsportler wartet? Der Spaß ist dabei das Wichtigste. Dieser muss unbedingt vorhanden sein und dann lohnt sich auch der Kauf der Trialbikes für Kinder.

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Ausrüstung und Fahrrad – Was wird benötigt?

Doch Trial fahren ist nicht nur ein Radsport für Kinder, sondern er eignet sich für jedes Alter. Sehr oft bieten die MTB-Vereine den Trialsport für jedes Alter an. Hier kann sich jeder anmelden, damit er die Fahrtechnik perfektionieren kann. Die Grundformen des Trial können mit jedem vorhandenen Fahrrad erlernt werden, dennoch wird bei zunehmendem Talent ein geeignetes Fahrrad notwendig, da bei Sprüngen wie dem Bunny Hop immense Kräfte auf das Rad einwirken. Eine Grundausrüstung ist jedoch immer Pflicht. Dazu zählen neben dem Fahrrad selbstverständlich

  • Helm
  • Handschuhe
  • Fahrradbekleidung
Klickpedale
Klickpedale

und für diejenigen, die schon etwas besser mit dem Rad umgehen können, Protektoren. Durchaus können Klickpedale und Klickpedalschuhe sinnvoll sein, wenn etwa die Fußstellung korrigiert werden muss oder aber das Abrutschen verhindert werden soll. Nicht jeder kommt allerdings mit der Klimatechnik klar und so sollte dies nach Möglichkeit vor der Anschaffung ausprobiert werden.

Ein gutes Rad ist Pflicht!

Radsport ist im Allgemeinen eine Sportart, die ganz schön ins Geld gehen kann. Für den Anfang genügt ein günstiges Rad, jedoch muss dieses den Anforderungen zumindest in der Erkundungsphase gerecht werden. Je besser das fahrerische Können wird und wenn sich herausstellt, dass ein Kind den Spaß an diesem Sport nicht verliert, sollte ein geeignetes Rad angeschafft werden.

Das sollte ein Rad mit sich bringen

Die Trialbikes für Kinder, wie auch Trialräder für Jugendliche und Erwachsene, haben sehr breite Reifen und einen verhältnismäßig geringen Luftdruck. Das Rad an sich ist sehr leicht und besteht in den meisten Fällen aus Aluminium. Ein billiges MTB ist nicht zu empfehlen, da Material und Verarbeitung zwingend hochwertig sein müssen. Die Sicherheit steht im Vordergrund. Bei diesem Radsport für Kinder und Erwachsene ist es sehr wichtig das man beim Kauf darauf achtet, dass die Räder mit sehr guten Bremsen ausgestattet sind. Ratsam sind definitiv gute Hydraulikbremsen, die für ein sicheres Fahrgefühl stehen. Reine Felgenbremsen reichen langfristig nicht aus. Ebenso notwendig ist auch eine Federgabel, um die auf den Fahrer einwirkenden Kräfte abzufedern.

Gebrauchträder für den Trialsport

Ein neues Trialbike für Kids kostet ab etwa 500 Euro, was jedoch schon sehr günstig ist. Nach oben gibt es kaum Grenzen. Prinzipiell könnte für den Einstieg ein Gebrauchtrad genügen, allerdings sind diese kaum erhältlich. Kinder können meist um die drei Jahre ein Rad fahren, bevor sie herauswachsen. Auf dem freien Markt sind jedoch nicht viele gute und geeignete Gebrauchträder verfügbar und selbst diese kosten dann verhältnismäßig viel. Man kommt kaum um eine Neuanschaffung herum. Eventuell hat man jedoch das Glück, innerhalb des Vereins ein Fahrrad eines größeren Kindes zu übernehmen. Ansonsten empfiehlt es sich, den Vereinstrainer zu fragen, da Radsportvereine meist Sonderkonditionen mit Fahrradhändlern haben, so dass man doch etwas am Kaufpreis einsparen kann, ohne auf Sicherheit und Qualität verzichten zu müssen.

Reparaturen & Wartung

Es muss neben der Anschaffung auch mit laufenden Kosten gerechnet werden. Der Verschleiß an Reifen und Fahrradschläuchen liegt deutlich höher wie beim normalen Radfahren. Ebenso zeigen Bauteile wie etwa der Lenkkopf einen höheren Verschleiß auf, so dass man hier fast schon regelmäßig mit dem Austausch rechnen muss. Da beim Trialing viel mit den Bremsen gearbeitet wird, ist deren Austausch regelmäßig fällig.

Trinkflasche gehört dazu
Trinkflasche gehört dazu

Fazit: Ein großartiger Sport, der Teamgeist fördert

Der Sport für Kinder kann, wie bereits erwähnt, mit zwei verschiedenen Radarten ausgeführt werden. Mit einem ausgesprochenen Trialbike oder aber auch mit einem Hardtail Mountainbike, was an sich für Kids meist die bessere Variante darstellt, da das MTB auch zum „normalen“ Radfahren genutzt werden kann. Kindertrialing setzt selbstverständlich bei jeder Fahrradbauweise die entsprechende Rahmengröße voraus, damit es zu keinen gesundheitlichen Schädigungen kommt. Bei der Rahmenführung sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht zu eng ist, denn zumindest ein Flaschenhalter sollte befestigt werden können. Schließlich muss auch bei langen Trainingseinheiten für das leibliche Wohl gesorgt werden. Trainiert wird bei etwa von März bis Oktober ein- bis zweimal im Freien, im Winter erfolgt Krafttraining und viele Vereine bieten auch Trainingscamps an. Die Kids haben also reichlich sinnvolle und sportliche Beschäftigung und lernen auch im Hinblick auf das Sozialverhalten, ein Teamplayer zu werden. Trial für Kinder macht nämlich nicht nur gute Laune, sondern fördert die Gemeinsamkeit und es wird sich untereinander angefeuert. Klappt mal eine Technik nicht direkt, dann unterstützten die anderen Kinder mit wertvollen Tipps und Tricks. So entstehen Freundschaften.

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