Trial fahren: Geschicklichkeitsfahren beim Fahrrad-Trial

Radsport geschickt – Trial

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Radfahren ohne Hindernisse

Die Variante Trial aus dem Radsport ist bereits in den siebziger Jahren aufgekommen. Zu dieser Zeit gab es einst die ersten Wettkämpfe in dieser Sportart. Das Fahrrad-Trial wird grundsätzlich mit Rädern gefahren, die weder eine Federung noch einen Sattel besitzen. Gefahren werden kann zudem auf kleineren Trialbikes wie auch auf dem bereits bekannten Mountainbike. Das Trial fahren ist ein reines Geschicklichkeitsfahren und fordert ein hohes Maß an Beherrschung des Rades und Konzentration. Die Bewegungsfreiheit wird durch den fehlenden Sattel gegeben und zudem ist das Rad mit sehr wenigen Gängen ausgestattet und einer geringen Übersetzung. Das Gewicht ist damit um ein Vielfaches reduziert und gibt die Grundlage für die Ausübung dieses anstrengenden Sportes. Gefahren wird überall, selbst da wo es eigentlich nicht erlaubt oder scheinbar nicht möglich ist. Die Natur und die Städte bieten ein Paradies für Fahrer mit einem Trialbike. Reizvolle Hindernisse sind eben überall zu finden, um das eigene Können unter Beweis zu stellen.

Fahren, Hüpfen, Springen, Balancieren

Trial ist ein Radsport der Geschicklichkeit, denn es geht um die absolute Beherrschung des Rades. Doch das Fahrrad-Trial wird nicht etwa nur gefahren, sondern es wird gehüpft und gesprungen. Selbst Hindernisse, die sich in schwindelerregender Höhe befinden sind attraktive Reize für das Trial fahren. Mit dem Mountainbike, welches entsprechend konfiguriert ist oder mit den bekannten Trialbikes wird die Körperbeherrschung unter Beweis gestellt. Ausdauer, Kraft, Mut, Konzentration und das wichtige Balancegefühl machen diese sportliche Betätigung zu einem Geschicklichkeitsfahren. Doch nicht nur genannten Aspekte müssen erfüllt werden, sondern auch die Fantasie spielt eine entscheidende Rolle. Es muss sich für jede nur erdenkliche Situation eine Lösung überlegt werden und das oft in Sekundenschnelle. Eine gute Figur mache möchte der Sportler dabei natürlich auch. Mit der besten Fahrtechnik kommt man weiter und davon gibt es eine Menge.

Basiskönnen beim Trial

Auf dem Hinterrad hüpfen beim Trial ist eine Grundvoraussetzung für alle höheren Klassen beim Fahrrad-Trial. Diese Technik nennt sich Backwheel Hop. Wenn beim Trial fahren nicht sehr viel Platz vorhanden ist, muss diese Technik einfach beherrscht werden. So kann man mit einem Mountainbike oder den reinen Trialbikes mit beiden Rädern auf dem entsprechenden Hindernis stehen. Ein wirkliches Geschicklichkeitsfahren ist der Pedal Kick. Hierbei wird ein Sprung nach vorne ausgeführt, der nur aus dem Hinterrad kommt. Ohne Anlauf kann so eine Lücke von bis zu zwei Metern überwunden werden oder auch hohe Stufen. Der Franzose hat seinen Namen von den französischen Trialfahrern und ist ebenfalls eine Technik dieses Sportes, die beherrscht werden sollte. Hierbei benötigt der Fahrer eine größere Fläche, da beide Räder für das Manöver genutzt werden müssen. Der Absprung erfolgt mit einer Vorderradlast und während des Fluges verändert sich die Lage des Bikes kaum.

Lesen Sie auch diese Artikel:

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

One Comment - Write a Comment

Post Comment