Soll man beim Radsport Krafttraining für Muskelaufbau machen?

Krafttraining beim Radsport?

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Gehört begleitender Sport dazu?

Das Radfahren selbst ist, je nach Fahrstil und Intensität des Trainings für den Körper sehr anstrengend und auch eine enorme Belastung. Darum kann es durchaus sinnvoll sein, begleitend einiges für die Körperfitness zu tun. Zwar findet beim Radsport natürlich auch Muskelaufbau statt, allerdings eben auch nur der für Radfahrer spezifische. Oft klagen Radsportler über Beschwerden im Rücken und auch der Nackenbereich ist häufig in Mitleidenschaft gezogen. Hier kann mit zielgerichtetem Krafttraining durchaus eine Verbesserung erreicht werden. Doch einfach drauf los trainieren kann auch nachteilig sein.

Neben dem Radsport auch Krafttraining
Neben dem Radsport auch Krafttraining?

Pro und Contra von begleitendem Krafttraining

Es gibt einiges, was für und gegen zusätzliches Krafttraining beim Radsport spricht. Einerseits ist es sicherlich wünschenswert, mehr für den Körper zu tun und seine Leistungsfähigkeit mit fairen und legalen Mitteln zu erreichen sowie die eigene Körperfitness zu verbessern. Gerade Bauchmuskeln, Rückenmuskeln und der Lendenwirbelbereich, mitunter aber auch die Arme können gezielt trainiert werden. Andererseits liegt gerade im Krafttraining auch einiges an Nachteilen, wie etwa der Gewichtsaufaufbau. Gerade dieser ist beim Radsport ja eher unerwünscht. Nähere Informationen finden sich beispielsweise im Buch Radtraining. Das Jahresprogramm, herausgegeben vom Meyer & Meyer Verlag oder auch auf Bodystyling.tv. Keinesfalls sollte man ohne näheres Wissen und sorgfältiges Abwägen als Radsportler sich für eine muskelaufbauende und eine Körperfitness verbessernde Sportart entscheiden. Wer einen Trainer und einen begleitenden Sportmediziner zu Rate ziehen kann, sollte zusätzliche Trainingsformen immer auch in dieser Runde besprechen.

Mit Sport Körperfitness verbessern

Wenn man mal von intensiven Trainingsformen wie dem extremen Krafttraining absieht, schadet ein leichtes begleitendes Sportprogramm sicher nicht. Gelegentliches Laufen und Schwimmen dienen der Körperfitness und stärken zudem Ausdauer, allgemeine Kondition, lockern die Muskulatur, sorgen als Ausgleichssport für eine Verteilung der Beanspruchung und tun gut. Doch auch beim Laufen sollte man mit Bedacht an die Sache herangehen, da ebendiese Sportart auch zu Lasten der Gelenke geht, die beim Radfahren ohnehin schon massiv beansprucht werden. Schwimmen dagegen stellt eine Entlastung des gesamten Knochenaparats dar und kann zudem auch den Muskelaufbau leicht unterstützen. Hier profitieren auch Arme, Nacken und Rücken durch Entlastung und Stärkung der Muskulatur. Doch wie, in welchem Umfang und vor allem auch mit welcher Sportart man neben dem Radsport zusätzlich seinen Körper fit machen und fit halten will, hängt immer vom Saisonziel und von der Gesamtsituation ab.

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